Immerhin weiß Kino.de, wie man den Google-Übersetzer benutzt

Ich frage mich schon etwas länger, warum die Texte von kino.de so extrem schlecht sind. Nicht allzu oft, aber immer dann, wenn ich mich über Google zufällig auf eine der Seiten verirre, um zum Beispiel herauszufinden, wann die nächste Staffel einer Serie erscheint. Bislang war dann auch meine Vermutung: Diese Texte werden eben in erster Linie für Google geschrieben, wahrscheinlich von wenig geübten und noch schlechter bezahlen Praktikanten oder Werkstudenten, und so sehen lesen sie sich dann auch.

Dann bin ich allerdings auf diesen Text gestoßen und klickte mich zur Quelle weiter, die im Text zwar verlinkt, aber ansonsten nicht benannt ist. Es handelt sich um die peruanische Seite La Prensa.

Der Originaltext findet sich dort auf Spanisch, ich bemühe also den Google-Übersetzer – und werde beim Lesen des ersten Absatzes stutzig, denn was da steht, kommt mir einigermaßen bekannt vor. Ich gehe kehre also zum Text auf kino.de zurück und werde bestätigt: Der dort veröffentlichte Text entspricht in weiten Teilen exakt der Google-Übersetzung des spanischen Textes. Lediglich wo nötig wurden krumme Formulierungen angepasst.

Vollständig gegenübergestellt ergibt sich folgendes Bild. Die hervorgehobenen Stellen finden sich bis auf besagte Anpassungen praktisch identisch in beiden Texten.

Kino.de La Prensa (via Google-Übersetzer)
„Haus des Geldes“ seht ihr auf Netflix und das sehnlichst erwartete finale Kapitel startet im April. Warum es keine Fortsetzung mehr gibt, erfahrt ihr hier.
Warum geht es nicht weiter? Zuerst glaubte man, dass „La casa de papel“, eine spanische TV-Serie, die von Atresmedia in Zusammenarbeit mit Vancouver Producciones produziert wurde, 18 oder 20 Episoden haben würde, vielleicht sogar eine weitere Staffel. Doch im Oktober letzten Jahres wurde die erste und einzige Staffel des Dramas angekündigt und klar gestellt, es würde bei 15 Kapiteln bleiben. Warum nicht? Zuerst glaubte man, dass La casa de papel , eine spanische TV-Serie, die von Atresmedia in Zusammenarbeit mit Vancouver Producciones produziert wird , 18 oder 20 Episoden haben wird, vielleicht eine weitere Staffel, aber im Oktober letzten Jahres wurde die erste und einzige Staffel des Dramas angekündigt es würde mit 15 Kapiteln bleiben.
Das ist die Anzahl der Folgen in der spanischen Originalversion, Netflix hat sich erlaubt, die Staffel für die Streaming-Plattform etwas umzuorganisieren. Dazu findet ihr mehr Informationen im Artikel über die zweite Staffel „Haus des Geldes“.
Aber warum wird es nicht mehr Kapitel geben? Liegt es an der Handlung oder den Zuschauerzahlen? Der wahre Grund, warum Produzent und Sender entschieden haben, dass die von Álex Pina geschaffene Serie nur 15 Kapitel hat, ist dass sie keine unnötigen Verlängerungen oder Erweiterungen wollten. „An ‚Haus des Geldes‘ war vielversprechend, den größten Überfall der Geschichte in einer einzigen Staffel zu erzählen, deren zweiter Teil aus sechs Kapiteln bestand, die voller starken Emotionen, unerwarteten Wendungen und viel Action waren.“ Trotzdem ist es Pflicht, sich zu fragen, warum wird es nicht noch mehr Kapitel geben ? Liegt es an der Definition der Handlung oder an den Zuschauerzahlen? Der wahre Grund sowohl für die spanische und die Produktionskette hat entschieden , dass die Serie erstellt von Álex Pina nur 15 Kapitel hat , ist , dass sie nicht wollen oder nicht benötigte Verlängerungskabel oder Aufweiten Frames. „ Das Papier Haus kam viel versprechend zu den größten heist in der Geschichte in einer einzigen Saison haben, bestand der zweite Teil der sechs Kapitel voll von starken Emotionen, unerwarteten Wendungen und viele der Aktion.
Obwohl die Produktion seit der Premiere in Spanien einen fortschreitenden Zuschauerverlust hatte, waren die Zahlen für Antena 3 immer positiv. „Das Haus des Geldes“ war ein Marktführer im kommerziellen Bereich, wo es 19% erreichte und seine direkten Rivalen in 3 Punkten übertraf. Als die Serie zu Netflix kam, explodierte ihre Popularität auch international in einem nicht erwarteten Ausmaß. Dennoch bleibt es bei den existierenden Folgen, auf eine Fortsetzung braucht niemand zu warten oder zu hoffen. Zum Trost könnt ihr euch vielleicht eine schöne Dalí-Maske und einen roten Overall kaufen oder nach dem GTA 5-User-Mod suchen. Obwohl es seit der Premiere in Spanien einen fortschreitenden Zuschauerverlust hatte, waren die Daten für Antena 3 immer positiv. Das Papierhaus war ein Marktführer im kommerziellen Bereich, wo ich 19% erreichte und seinen direktesten Rivalen in 3 Punkten übertraf. Auch wenn es zu Netflix kam , explodierte sein populäres einfach zu Niveaus, die nie erwartet wurden.
Papier – Haus folgt den heist des Fabrica Nacional de Moneda y Timbre, geplant von Professor ( Álvaro Morte ) mit perfekter Ausführung von Tokyo (muggers Ursula Corberó ), Nairobi ( Alba Flores ), Rio ( Miguel Herran ), Moskau ( Paco Tous ), Berlin ( Pedro Alonso ), Denver ( Jaime Lorente ), Helsinki ( Darko Peric ) und Oslo ( Roberto García). Der Schlag wird für 5 Tage in der Fabrik vorkommen, aber sie werden nicht allein darin sein, es wird Geiseln geben, die Fabrikarbeiter selbst zusammen mit den Studenten der Britischen Schule, die wandern waren. Die Angreifer versuchen, die öffentliche Meinung zu gewinnen, um zu entkommen.
Die Serie mit Úrsula Corberó, Itziar Ituño, Alba Flores, Miguel Herrán und Paco Tous und anderen wurde am 2. Mai 2017 auf Antena 3 in Spanien uraufgeführt und endete am 23. November desselben Jahres. Jetzt ist sie auf Netflix verfügbar, der zweite Teil ist ab dem 06. April 2018 verfügbar. Die Serie mit Úrsula Corberó , Itziar Ituño , Alba Flores , Miguel Herrán und Paco Tous ua wurde am 2. Mai 2017 auf Antena 3 in Spanien uraufgeführt und endete am 23. November desselben Jahres. Jetzt ist es auf Netflix verfügbar .
„Das Papierhaus dreht sich um den Jahrhundertdiebstahl in Spanien, der kompliziert ist, wenn der von einer Figur namens “„Professor“” entworfene Masterplan einige Rückschläge erleidet. Das Papierhaus wurde ursprünglich im Jahr 2017 von Antena 3 in Spanien herausgegeben und kam erst im Januar 2018 über Netflix in den Rest der Welt . Im April wird sein zweiter Teil veröffentlicht.“
„Das Haus des Geldes“ folgt einem Raubüberfall auf die Nationale Währungs- und Briefmarkenanstalt, geplant von El Profesor (Álvaro Morte) in der mehr oder weniger perfekten Ausführung der Räuber Tokio (Úrsula Corberó), Nairobi (Alba Flores), Río (Miguel Herrán), Moskau (Paco Tous), Berlin (Pedro Alonso), Denver (Jaime Lorente), Helsinki (Darko Peric) und Oslo (Roberto García). siehe oben

Das dieses Vorgehen mit La Prensa abgesprochen ist, ist nicht auszuschließen, aber unwahrscheinlich. Die Seite wird im Text an keiner Stelle namentlich erwähnt und auch einen Hinweis unter dem Text, der auf die Quelle hinweist, gibt es nicht.